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Chinesische Kalligraphie




Halbkursive (Xing Shu)

Kursive Schrift (Cao Shu)

„Frisch/Klar“ (links) Grasschrift (Cao Shu)

Die Grasschrift ist eine schnelle, aus dem Moment entstandene, lebhafte Schrift, die der Intuition des Schreibers folgt. Um sie zu beschreiben, zitiere ich aus „Magie der Zeichen“ den Artikel über den „verrückten“ Mönch Huai Su (737–799) , der als einer der genialen Kalligraphen der Grasschrift während der Tang Dynastie (618 – 907) gilt:

Zhu Kai (Zeitzeuge) schreibt:

„Er war vollkommen ungezügelt und liess seinen Emotionen freien Lauf. Nachdem er seinen Pinsel aufgesetzt hatte, konnte man nur noch zuckende Blitze erkennen; als die Zeichen vollendet waren, fürchtete man, gewundene Drachen könnten daraus aufsteigen.“

Oder:

Dou Ji (Zeitzeuge) schreibt:

„Die Art des verrückten Mönchs den Pinsel zu schwingen ist wild und ungestüm; er empfängt die Inspiration vom Himmel allein und übertritt alle kalligrafischen Regeln. Drache und Tiger geben sich geschlagen …

Quelle: „Magie der Zeichen“ Seite 99
3000 Jahre chinesische Schriftkunst /Herausgeber: K. Karlsson u. A. von Przychowski
Museum Riedberg Zürich
Scheidegger & Spieß

(Über Huai Su und seine Kalligraphien erfahrt Ihr einiges auf englischsprachigen Websites)




Basisarbeit im Atelier: Huai Su „Klarheit“

„Kein Zweifel“ studiert von Huai Su (Biographie)

Alle Kalligraphien B. Wollert (Studiert von Huai Su)

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